BlackArmor Carbon/PEEK Material revolutioniert die Tumorbehandlung

Die Wirbelsäule ist der häufigste Ort für Metastasen des Skeletts. Hier haben nichtmetallische BlackArmor Carbon/PEEK Implantate einzigartige, von metallischen Implantaten unerreichte Eigenschaften in der unterstützenden Versorgung von Tumoren in der Wirbelsäule.

  • Planung: Die moderne Strahlentherapie basiert auf 3D-Bilddaten aus CT oder MRT. Das BlackArmor Material mit seinen minimierten Bildartefakten ermöglicht eine schnelle und korrekte Planung der Bestrahlungsdosis.
  • Anwendung: icotec’s nichtmetallische BlackArmor Implantate ermöglichen einen ungehinderten Durchtritt der Strahlen (Photonen oder Protonen) durch das Implantat in den Tumor; ohne Abschirmung oder Streustrahlung, wie von Metallimplantaten bekannt. Gesundes Gewebe wird geschont.
  • Nachkontrolle: Durch die minimierten Bildartefakte kann das behandelnde Ärzteteam die Zone um den behandelten/entfernten Tumor detailliert untersuchen und ohne Kompromisse auf etwaige Veränderungen (Rezidive) prüfen.

Hintergrund
Bis zu 40% aller Krebspatienten entwickeln einen Tumor im Bereich der Wirbelsäule und die Wirbelsäule ist der häufigste Ort für Metastasen des Skeletts (Singh 2006). Mit dem Entscheid zur chirurgischen Behandlung steht die Dekompression und Stabilisierung der Wirbelsäule im Vordergrund und in Abhängigkeit von verschiedenen klinischen Faktoren auch die gleichzeitige Tumorentfernung. Eine vielfach angewandte, begleitende Strahlentherapie dient der Schmerzkontrolle sowie der lokalen Kontrolle von möglichen Rezidiven im Bereich des entfernten Tumorgewebes im postoperativen Verlauf.

Nichtmetallische BlackArmor Implantate, mit ihrer einzigartige Kombination von Eigenschaften, machen diese insbesondere in der Tumorbehandlung konkurrenzlos. Von der Festigkeit vergleichbar mit den klassischen Titanimplantaten, können Implantate aus BlackArmor Material die Strahlentherapie und Tumor-Nachkontrolle auf mehreren Ebenen signifikant unterstützen:

In der Planung
Für die moderne Strahlentherapie sind 3D-Bilddaten aus CT oder MRT für die Dosisplanung unerlässlich, um das zu bestrahlende Volumen des Tumorgewebes gegen das gesunde Gewebe genau abzugrenzen. Im Gegensatz zu metallischen Implantaten verursachen BlackArmor Implantate von icotec nur minimale Bildartefakte. Damit erleichtern sie die präzise Abgrenzung des Tumors und die Dosisplanung in der Strahlentherapie; zeitintensive, manuelle Korrekturen, wie bei Metallimplantaten notwendig, entfallen.

In der Anwendung
Die physikalischen Eigenschaften von icotec’s nichtmetallischen BlackArmor Implantaten ermöglichen einen ungehinderten Durchtritt der Strahlen (Photonen als auch Protonenbestrahlungen sind möglich) durch das BlackArmor Material ins vorher geplante Zielgewebe. Auf dem Weg ins Tumorgewebe kommt es zu keinen Abschirmungen oder Streustrahl-Effekten des Strahls durch das BlackArmor Material, im Gegensatz zu Metallimplantaten. Das Risiko einer zu grossen oder zu niedrigen Strahlendosis im Gewebe wird dadurch minimiert und sensible Gewebstrukturen können geschont werden.

In der Nachkontrolle
Dieselben positiven Eigenschaften des BlackArmor Materials sind auch für die Bildgebung während der klinischen Nachkontrolle relevant. Durch die minimierten Artefakte der Bilddaten kann der Arzt die Zone um den behandelten/entfernten Tumor sehr detailliert untersuchen und ohne Kompromisse auf etwaige Veränderungen (Rezidive) kontrollieren.

Zusammengefasst bieten icotec’s BlackArmor Carbon/PEEK Implantate, gegenüber klassischen Metallimplantaten, in allen Abschnitten der klinischen Behandlung von Wirbelsäulentumoren (Planung, Versorgung, Nachkontrolle) einen einzigartigen Mehrnutzen für Patient und klinische Versorger.

 

Singh, K., Samartzis, D., et al : Current concepts in the management of metastatic spinal disease THE ROLE OF MINIMALLY-INVASIVE APPROACHES. J Bone Joint Surg [Br], 434–442. 2006